Information über die NanoTherm® Therapie und deren Anwendung in der Behandlung von Hirntumoren

 

Die NanoTherm® Therapie ist eine intratumorale Thermotherapie mit dem Ziel, Patienten mit Gehirntumoren zu helfen. Sie kann als Monotherapie oder in Kombination mit Radiotherapie und / oder Chemotherapie verwendet werden, um deren Wirksamkeit zu erhöhen.

Bei der NanoTherm® Therapie wird eine superparamagnetische Flüssigkeit in den Tumor injiziert. Die Flüssigkeit wird durch ein von außen angelegtes, schnell wechselndes Magnetfeld erhitzt. Durch die Hitze werden die Tumorzellen entweder zerstört oder für zusätzliche Therapien wie Strahlentherapie und / oder Chemotherapie sensibilisiert; somit wird die Wirksamkeit der Zusatztherapien verbessert.

Die NanoTherm® Therapie wurde bereits klinisch an etwa 90 Patienten mit Hirntumoren und etwa 80 Patienten mit anderen Tumoren wie Bauchspeicheldrüsen-, Prostata- oder Speiseröhrenkrebs getestet.
MagForce AG besitzt das CE-Zeichen (European Certification) in Deutschland und in den 28 Ländern der EU für die Behandlung von Hirntumoren mit NanoTherm®.
Die publizierten Vorteile der Kombination der NanoTherm® und externer Strahlung für die Behandlung von Hirntumoren sind in Abbildung 1 dargestellt.


Verlauf der Behandlung mit der NanoTherm® Therapie

Die Therapie wird wie folgt eingesetzt:

1. Entfernung von Metallen in der Nähe des Hirntumors.
Metallische Gegenstände im Bereich von ungefähr 40 cm vom Gehirntumor müssen durch ein nichtmetallisches Kunststoffmaterial ersetzt werden, da metallisches Material während der NanoTherm® Therapie aufgeheizt wird. Typischerweise handelt es sich hierbei um Titanklammern (im Schädelknochen), metallische Zahnfüllungen, Kronen und Implantate, Schultergelenkersatz, Herzschrittmacher und Defibrillatoren. Im Falle zahnmedizinischer Behandlungen kann MagForce Ihnen Hilfestellung leisten.

2. Einführung der Nanopartikeln in den Tumor:
Um die NanoTherm® Therapie planen zu können, ist der erste Schritt in der Regel die Vermessung des Tumors mit einem bildgebenden Verfahren (z.B. Magnetresonanztomographie (MRT) und / oder Positronenemissionstomographie (PET), in Kombination mit der Computertomographie CT oder als eine Kombination). Diese Bilddaten werden verwendet, um die Dosis und die Position für das Einspritzen der magnetischen Flüssigkeit in den Tumor bestimmen zu können.
Ein minimalinvasives chirurgisches Verfahren wird verwendet, um die magnetische Flüssigkeit in den Tumor einzubringen. Nachfolgend wird der Thermometrie-Katheter im Behandlungsbereich platziert, damit eine direkte Messung der Temperatur während der Thermotherapie ermöglicht wird.

3. Thermotherapie im NanoActivator®:

Der NanoActivator® ist ein Gerät, das speziell für die NanoTherm® Therapie entwickelt wurde. Es erzeugt ein spezielles, für das Anregen der NanoTherm® Partikel geeignetes magnetische Wechselfeld. Für die Behandlung liegt der Patient auf der NanoActivator® -Patientenliege. Die Patientenliege ist verschiebbar, um die Position des Kopfes des Patienten einzustellen, damit eine optimale Therapie und minimale Unannehmlichkeiten für den Patienten erzielt werden können. Derzeit gibt es sechs Krankenhäuser in Deutschland, die die NanoTherm® Therapie mit dem NanoActivator® anbieten.

Die NanoTherm® Therapie ist aktuell in Berlin, Kiel, Köln, Münster, Göttingen und Frankfurt verfügbar:

 

4. Nebenwirkungen bei der Behandlung:
Während und / oder nach der Behandlung mit dem NanoActivator® wurden als primäre Nebenwirkungen Schwitzen, Hitzegefühl im Allgemeinen und im Behandlungsbereich, ein leichter Anstieg der Körpertemperatur bis auf 38°C, eine beschleunigte Pulsfrequenz (Tachykardie), Kopfschmerzen oder Bluthochdruck gemeldet. Bei einigen Patienten wurden während der Behandlung Anfälle und motorische Störungen beobachtet, jedoch handelte es sich in den meisten Fällen nicht um deren erstes Auftreten, da sie vor der Behandlung auch beobachtet wurden. Zusätzlich wurden bei einer kleinen Anzahl von Patienten der Anstieg der Körpertemperatur auf über 38 °C und die Absenkung des Blutdrucks (Hypotension) beobachtet. In den bisherigen klinischen Studien wurden keine Überempfindlichkeiten oder allergische Reaktionen festgestellt.

Auf der nächsten Seite finden Sie drei Beispiele von behandelten Patienten, um den Verlauf der Behandlung nachvollziehen zu können.

Für eine Einschätzung, ob NanoTherm® Therapie in Ihrem speziellen medizinischen Fall geeignet ist, rufen Sie uns bitte unter der gebührenfreien Nummer:

          
                    +800-MAGFORCE (+800-62 43 67 23)

aus den folgenden Ländern an:

Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich, Polen, Schweiz, Spanien, Tschechien, die Türkei 

oder nutzen Sie für die deutschsprachige Direktwahl:

                                       +49 30 - 30 83 80 – 71

Alternativ können Sie eine Mail an schicken, und die Patientenbetreuung wird Ihnen auf Sie zugeschnittene Informationen zusenden, um zu erklären, wie NanoTherm® in Ihrem Fall angewendet werden kann.

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