In der Studie soll die Machbarkeit der Nano-Krebstherapie bei lokal begrenzten Tumoren ohne Fernmetastasen geprüft werden. Hierbei handelt es sich um Residualtumoren von beispielsweise Sarkomen, Rektum-, Pankreas-, Bronchial-, Zervix-, Ösophagus- oder Mammakarzinomen bei denen alle konventionellen Therapieoptionen ausgeschöpft wurden.
Studientitel
Magnetische Flüssigkeits-Hyperthermie (MFH oder "Nano-Krebstherapie") als wirkungsverstärkende Maßnahme bei der interstitiellen Radiotherapie (Afterloading-Verfahren oder Seed-Implantation) und/oder Radio(-chemo)therapie von solitären oder oligotopen vorbehandelten Rezidiven
Studienleiter
Prof. Dr. Peter Wust, Klinik für Strahlenheilkunde, Charité-Universitätsmedizin Berlin
Prof. Dr. Jens Ricke, Klinik für Strahlenheilkunde, Charité-Universitätsmedizin Berlin
Studiendauer
Februar 2004 - August 2007
Einschlusskriterien
- Vorbestrahlter, inoperabler Tumor, max. 4,5 cm im Durchmesser, keine weiteren Tumormanifestationen
- Möglichkeit der begleitenden Strahlen- und/oder Chemotherapie ist gegeben
- Karnovskyindex ≥ 70%
- Keine metallischen Strukturen (Prothesen, Impantate, Metallsplitter, etc.) in der Nähe des Behandlungsfelds (ca. 40cm). OP-Clips o.ä. sind erlaubt
- Männlich > 18 Jahre oder weiblich nach Postmenopause bzw. nach Gebärmutterentfernung
- Kein Herzschrittmacher oder anderes elektronisches Implantat
- Einverständniserklärung des Patienten







