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Das MagForce-Magnetofluid mit der Bezeichnung "M01" besteht aus Eisenoxid-Partikeln, die in Wasser kolloidal dispergiert sind. Der Kern der Partikel besteht hauptsächlich aus Magnetit. Aufnahmen mit einem Transmissionselektronenmikroskop (TEM) geben eine mittlere Partikelgröße (ohne Hülle) von etwa 10 - 15 Nanometer wieder. Diese geringe Größe ist eine Vorraussetzung für die feindisperse Verteilung der Partikel in der Flüssigkeit.
Darüber hinaus sind die Eisenoxid-Kerne von einer im TEM nicht sichtbaren Schutzhülle umgeben, die für eine ausreichende Stabilisierung der Partikel gegenüber Agglomeration und Sedimentation sorgt. Beim Magnetofluid "M01" basiert die Schutzhülle auf Aminosilanen. Diese lagern sich an die Oberfläche der Partikel an und bilden eine geschlossene Schutzhülle um die Nanoteilchen. Durch diese Art der Stabilisierung lassen sich hohe Eisenkonzentrationen im Magnetofluid realisieren was wiederum für die spätere Behandlung entscheidend ist.
Die MagForce-Therapie funktioniert nur mit Nanopartikeln
Nur Nanopartikel absorbieren die hochenergetische Strahlung des Magnetfelds.
Nur Nanopartikel sind aufgrund ihrer enormen spezifischen Oberfläche in der Lage eine große Anzahl an Bindungsstellen zwischen Krebszelle und dem Partikel selbst herzustellen.
Nur Nanopartikel können tief in das Tumorgewebe eindringen.
Nur Nanopartikel mit einer entsprechend angepassten nanochemischen Hülle
- werden vom Immunsystem erst spät als Fremdkörper identifiziert.
- können von Krebszellen in ausreichend hoher Quantität absorbiert werden.
- sind in einer Flüssigkeit mit niedriger Viskosität gleichmäßig verteilt.













